Mittwoch, 2. Juli 2014

Kinder, SIE RENNEN!

Liebe Freunde der gepflegten Raubfischangelei. Nach zwei relativ starken Hochwasser innerhalb nur eines Monats kann man sich vorstellen wie es im Donaustrom fischtechnisch aussieht. Wallertechnisch war der Frühling unpackbar, ich hatte das Glück an nur einem Tag 18 Waller zu überlisten (der Größte hatte 1,40m), dazu werde ich aber in einem späteren Post berichten. Die Zander wollten von meinen Baits nichts wissen (wir reden hier von RICHTIGEN Fischen, nicht von Probierspazerln, denn die fängt man eigentlich regelmäßig).

Dann die elendig lange Schonzeit! Diese wurde stilsicher mit der Centrepinrolle beim Pirschangeln überbrückt.

Und Anfang Juni, wie jedes Jahr, sobald die ersten Sommertage einfallen, sind auch die stacheligen Freunde in Wurfweite, coole Sache. Dieses mal in der harten Hauptströmung an einer vor Jahren gut laufenden, mittlerweile vergessenen Stelle (danke Joe). Und nicht nur Zander, sondern auch wieder ein Wels fand den Weg in das Netz. Dieser war aber schon ziemlich "erfahren" was den Umgang mit anderen Räuber betrifft. Hergerichtet von scharfen Zähnen dass einem das Lachen vergeht, aber, gut genährt und voller Energie.
Man kann sagen, SIE RENNEN ;) - auf ans Wasser!


Cheers so far,

Luke
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Auch einen Nachruf muss ich leider tätigen. Mein langjähriger Angelpartner namens NITRO hat den Weg nach Germanien gefunden und mich verlassen, ich bin über den Verlust noch nicht ganz weg, manchmal reisst es mich noch aus den nächtlichen Träumen und ich denke an die wilden Ritte, bei denen wir gemeinsam die Donau durchpflügt haben. Aaaaaber, tauglicher Ersatz ist im Anmarsch.
Wie man mich kennt, KEINEN SCHRITT ZURÜCK :D !


Mittwoch, 19. März 2014

So schauts aus !

Wieviele Stunden, besser gesagt Tage, Wochen, habe ich versucht die 50er Marke im Donaustrom zu knacken, ohne Erfolg. Immer hart am Fisch, aber auch immer knapp vorbei am Ziel, nämlich dem ultimativen Großbarsch! Heute war es so weit, aber so richtig!


Stundenlang habe ich meine Gummiköder an diesem Tag durchs Wasser gepeitscht, kein Kontakt. Kilometerweise FC Schnur geknotet, einen Mittelklassewagen wertmäßig im Wasser versenkt, alles vergeudete Liebesmühe. Kann es sein dass die Spots schon im zartesten Frühling verbrannt sind? Fischer sind ja schon haufenweise unterwegs und man hört von etlichen (leider) entnommen Zandern. Gut möglich dass die Spots noch nicht "neu" belegt sind und die großen Raubfische weit unten in ruhigeren, strömungsärmeren Bereichen stehen? Man weiß es nicht, soviel steht fest. Mit herkömmlichen Mitteln nichts zu machen.

Zur Info, mein Revier gliedert sich in zwei Teile, OBERHALB und UNTERHALB eines Kraftwerkes. Meine Suche nach Fisch beschränkte sich dieses Jahr auf den unteren Teil, mein Fehler! Der obere Teil ist seit November tot und ich trau mich sagen, nahezu unbefischt weil äußerst unsexy zu dieser Jahreszeit. Aber was spricht dagegen? Ein paar Würfe gehen auch hier immer, nur seit dem Hochwasser 2013 liegt ein riesiger Baum direkt am Sattel und inhaliert jeglichen Kunstköder erbarmungslos weg. NO PAIN - NO GAIN. Bait montiert und ab damit in die Tiefe. Ahaaaa der schmale Schotterstreifen ist noch da, die großen Donausteine auch, wunderbar! ....und JAWOHL der Baum knotzt auch noch da wo er immer war, Hänger vom Feinsten, Abriss, das macht Laune!

Spaß muss sein, neuen Köder gewählt, etwas leichtere Grammatur und in die Tiefe damit. Wieder vorbei am Schotterstreifen, Donausteine und schnell über das Ködergrab heben, .....JA passt, steinharter Sand hier geht sicher etwas. Kaum den Gedanken fertig gesponnen schlug es schon mächtig in der Rute ein. Sicherlich ein guter Zander, fette Fluchten in die Tiefe und agressive Kopfstöße, so startet man eine Saison, NUR SO!! Leichtes Zittern in den Knien als dieses MONSTER zum ersten mal auftauchte, den Köder wunderschön im Maul. Jetzt nur keinen Fehler machen, das ist der Lebensbarsch aus dem Strom. Nur im Milimeterbereich am 50er vorbei, so kann es weitergehen. In Anbetracht der Zeit, die ich schon aufgewendet habe um auch nur ansatzweise einen ähnlichen Fisch aus dem Donaustrom zu bekommen, war das eine leichte Übung.
Zur richtigen Zeit am richtigen Platz.
Wie so oft im Leben :D


....mit einem gaaaanz großen Grinsen im Gesicht,

LUKE

Rute:     GLOOMIS CBR 843 Cranking Series
Rolle:    SHIMANO Conquest 51 supertuned
Line:     YO ZURI Hybrid 8lbs
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Donnerstag, 13. Februar 2014

TACKLE-LIMBO mit FOX

Die Saison 2014 ist aufgrund des nicht vorhandenen Winters ja gottseidank schon im vollen Gange. Die Seen sind offen und Schnee ist weit und breit keiner in Sicht, weltklasse!

Mein Tackle hat letztes Jahr am Boot sehr gelitten, viele Rutenbrüche bei Ruten von denen ich an sich begeistert bin, viele Kampfspuren und Kratzer an den unvorstellbarsten Stellen. Was nützt mir eine 500 Euro+ Rute wenn sie für den harten Einsatz am Wasser nur begrenzt geeignet ist bzw. mir jeder kleine Kratzer im Herz schmerzt? Dann auch noch für jedes Einsatzgebiet was Passendes.

An sich bin ich ja ein Fan von erstklassigem Tackle, weil ich meine Zeit gerne mit exzessivem Fischen und nicht mit Ärgern verbringe. Gerne darf die Rolle ein paar Grüne mehr kosten wenn der ein oder andere Meter beim Wurf drinnen ist, oder man im Bedarfsfall einen Klein-LKW mit der Rute abschleppen kann – klare Kaufargumente für mich, wie bei Uhren die 1200m wasserdicht sind!

Ich habe mir für die Saison 2014 ein Motto gesetzt, nämlich Tacklelimbo, „LEAN-fishing“ wenn man so will oder eben, „how low can you go“? Sicher ist es lustig mit 1000 Euro Rollen und 500 Euro Ruten den Fischen nachzustellen aber genau da möchte ich heuer ansetzen. Schon seit einiger Zeit beschäftigt mich diese Thematik und ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass man auch mit wenig Budget richtig gute Ware kaufen kann. Man muss nur wissen auf was es ankommt beim Tacklekauf.

Ein breites Lächeln hat mir ja bereits die Shimano Chronarch 51E im Dezember letzten Jahres ins Gesicht gezaubert, welche für relativ kleines Geld richtig was her macht. Jetzt war es an der Zeit nach einer passenden Ergänzung in Gestalt einer Rute zu suchen.

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Fox hat ohne Zweifel beim Marketing im Angelgerätesektor die Nase vorne. Unzählige Geschäfte führen die bekannte FOX RAGE Serie mit all ihren durchgestylten Taschen, Boxen, Kunstköder und und und… Meine bisherigen Erfahrungen mit dem Raubfischtackle von FOX sind zugegebenermaßen auf wenige Ruten beschränkt, aber es spricht nichts dagegen seine Fühler auch mal in diese Richtung auszustrecken. Oft sind sie mir ja schon in diversen Angelgeschäften ins Auge gesprungen.

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Beim Besuch der iFish in Tulln haben sich dann per Zufall unsere Wege gekreuzt. Genauer gesagt handelt es sich um die FOX ULTRON Twitching Cast Finesse (WG: 5-25 Gr.) Serie. Weiße Applikationen gepaart mit einem schnellen, glänzend schwarz lackierten Blank, der im eigentlichen Sinne keine Wünsche offen lässt. Die neun TOP gebundenen Ringe sind ausreichend für eine Rute in dieser Länge (1,80m) – der Griff ist abnehmbar und drückt somit die Transportlänge auf angenehme 148cm ohne auf die Vorteile eines einteiligen Blanks verzichten zu müssen – tolle Sache, so kann man arbeiten!

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Was den Preis angeht, so kann ich sagen dass man bei der Konkurrenz wenig Brauchbares findet. Angefangen von schlecht lackierten Ringen, ausbrechenden Ringeinlagen, wackelnden Steckverbindungen und so weiter… Wenn man ein bisschen stöbert bekommt man die Ruten schon deutlichst im UHU (unter hundert) Bereich.

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Somit ist meine offizielle Bootscombo für heuer die FOX Ultron Twitching Finesse gepaart mit einer Shimano Chronarch 51E. Ich werde sie auf meinen Trips fischen und auch am Bassboat nicht schonen. Es wird ein Jahr lang getestet und gedrillt auf Biegen und Brechen, ich halte euch auf dem Laufenden!


Donnerstag, 5. Dezember 2013

KLEIN, WEIß, GEIL !!


Hy Freunde!

Lange habe ich nach einer kleinen Baitcaster gesucht die optisch was her macht, technisch am neuesten Stand ist und eine brauchbare Übersetzung (6.4:1) aufweist, und wie es der Zufall so will läuft mir diese Woche die Shimano Chronarch 51E über den Weg. Für verhältnismäßig kleines Geld dachte ich mir kann nichts schief gehen und heute läutete es mich in aller Früh aus den Federn...die Post...Paket für Sie!
Also, Zähne putzen, ondulieren (Optik muss passen, excuse me!) dann das Schweizer ausgepackt um die neue Reel zu befingern. Yes, da ist schon der grün/schwarze Karton, schnell aufmachen und da ist sie schon, meine neue Errungenschaft, die Chronarch 51E.


Gleich vorweg sei gesagt ich habe sämtliche Shimano Baitcaster in meinem Arsenal und kann daher das ein oder andere Modell zum Vergleich heranziehen um euch ein neutrales Feedback zu geben.
Weg mit der Plastikfolie und das erste was mir auffällt ist das Gewicht, macht einen massiven Einruck für eine Baitcaster der Größe 51/50, die erste Kurbelumdrehung verrät mir, daß zuviel Fett in der Rolle und in den Lagern ist. Ich drücke die Freilauftaste um den Freespin "out of the box" zu testen aber auch hier ein bescheidenes Ergebnis! You get what you pay for? Shimanorollen, meine treuesten Begleiter seit Jahren, und jetzt sowas?

Ok, cool bleiben, die Rolle kostet roundabout 200 Taler, meine Vergleichsbomber gut das Doppelte - also alles noch offen.
Nochmal zum Gewicht, 196 Gramm um genau zu sein, mit Tendenz zur Handleside. Da fällt mir ein, ich habe ja noch irgendwo in den Tiefen meines Rollenschranks ein unverbautes ZPI (jap. Rollentuner) Carbon-Tuninghandle, das sollten für die kleine Shimano ganz gut passen, und das tut es auch. Jetzt liegt sie schon mal sehr angenehmt in der Hand, hervorragend! Aber kommen wir zum wichtigsten Punkt, nämlich der Performance. Der Freespin ist nicht das Gelbe vom Ei und auch das Kurbeln kann man nicht wirklich als "smooth" bezeichnen, eher schwergängig. Kurzerhand habe ich die Rolle grob in die Einzelteile zerlegt um meinen Verdacht zu bestätigen und so war es dann auch. Im Inneren viel zu viel Fett, da denken die Leute vom Werk erbarmungslos an die Sicherheit des Produktes. Mit wenig Handgriffen ist dieses "Problem" beseitigt und man merkt beim Kurbeln schon mal eine deutliche Verbesserung.

Normalerweise kenne ich Fett in Kugellagern nur bei Meeresrollen oder Großfischrollen und da ist unsere kleine Weiße sicher nicht zu Hause. Man kann deutlich sehen wie das weiße Fett aus dem Inneren der Lager quillt, deshalb habe ich die Zwei (eins in der Sideplate und eins im schwarzen Cap an der Handleside) sorgfältig ausgebaut um ihnen ein lauwarmes Aceton Bad zu gönnen. Ich drehe die Kugellager in der Flüssigkeit sodass auch das Innere schön sauber wird und das Fett verschwindet. Nach ein paar Stunden im Bad beschleunige ich die Lager dann auf einem Stab um die einwandfreie Funktion zu testen und die Rückstände zu beseitigen. Jetzt noch minimalst ölen und ab dafür! Eines muss ich ehrlich gestehen, die neuen ARB Lager sind von Haus aus schon fantastisch, kein Grund hier irgendetwas weiter zu tunen oder gar an andere Bearings zu denken!

Nun werden die Lager wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht, die Spule eingesetzt und siehe da - ICH HALTE EINE NEUE ROLLE IN HÄNDEN !! :D

Freespin vom Feinsten, butterweiche Kurbelumdrehungen, Smoothness pur! So kenne ich das von meinen Shimano Reels. Schnur drauf und ab ans Wasser!


Leute, was soll ich sagen? Die Chronarch 51E performt wie ich es von einer Shimano gewohnt bin, immer auf der sicheren Seite beim Werfen, keine Spur von zickigem Verhalten, ruhiges, meditatives Fischen. NUR SO, nicht anders...und das Design ist sowieso über alles erhaben. Wenn ihr also eine Rolle für Kleines sucht, TUT ES!!

Bis bald am Wasser!

Ciao LUKE
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Mittwoch, 27. November 2013

Ab in die Tiefe...

Als ausgesprochener Sonnenfreund ist es für mich jedes Jahr ein Tiefschlag wenn sich das Thermometer dem Gefrierpunkt nähert und ich mein Boot aus seinem Element holen muss um es aufs Einwintern vorzubereiten. Die Nächte sind jetzt schon richtig kalt und die Fänge im Strom lassen auch schon merklich nach, dh. die letzten Sonnenstrahlen sinnvoll nutzen um das Geschoß würdig, der stillen Jahreszeit entsprechend, in den wohl verdienten Winterschlaf zu schicken.
Nur die Sache ist die, wenn man einmal ein Boot gewöhnt ist um den Fischen nachzustellen, kommt einem das Fischen vom Land aus vor wie das Indianerfischen aus Kindertagen. Täglich grüßt das Murmeltier bzw. die leidigen Spaziergänger, Kinderwagerlschieber und Nickesel, dann nicht zu vergessen die geliebten Rennradfahrer, geschätzte 80 km/h, Kopf unten, Blick starr aufs Vorderrad. Als Fischer ist man da schnell mit einem Fuß im Grab und bei Überleben des gedopten Reiters noch dazu mit einem Fuß in Stein, ich zumindest ;). 
Auch die Entenfütterer nutzen jetzt noch schnell die Möglichkeit die verranzten Köstlichkeiten vom Hochsommer irgendwie anzubringen und den doch so armen Enterln unter zu jubeln, gepaart mit den Wörtern „woins a a Jausn?“ beim Entdecken meiner Person. Standartkontra meinerseits „NA….geh di niederlegn, kumm… !!“ wird dann meistens doch akzeptiert und man geht seines Weges. Nur weil ich so fertig bin und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt am Ufer im beissenden Wind stehe heißt das noch lange nicht dass ich mich mit einem brettharten Zuckerkipferl zufrieden gebe! Dann wieder ein Jungtier mit Zipfelhaube…“MAMA, warum steht der Mann da?“ ….“ganz einfach Jakob, nicht jedem gehts so gut wie uns….“ Aaaaaaaalter,….
So viel zum Thema Uferangeln am Donaustrom!

Um den ganzen oben genannten Punkten aus dem Weg zu gehen, habe ich beschlossen den Häfen, denen ich zugegebenermaßen viel zu wenig Beachtung in meiner Fischerei schenke, etwas mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Im Sommer von unzähligen Bootfahrern belagert, ist jetzt die beste Zeit den Raubfischbestand zu erkunden.
Dadurch dass die Wassertemperatur stark gesunken ist kümmere ich mich in erster Linie um die tiefen Stellen. Ich suche den tiefsten Punkt und den befische ich dann ausdauernd mit meinen Kunstködern und achte auf jede Unebenheit am Gewässergrund. Auch Abweichungen im Zentimeterbereich können über Erfolg oder Misserfolg ausschlaggebend sein!
Die Ködergröße wird im Herbst den Temperaturen angepasst, kleine Baits bringen mir in der kalten Jahreszeit die schönsten Fische. Auch greife ich jetzt zu Kunstköder mit einem natürlichen Design/Farbe.


Wieder einmal hat sich ein 40+ Barsch von mir auf ein Foto überreden lassen. 

Probiert es aus, aber bitte setzt sie wieder zurück ;)

Ciao euer LUKE

Sonntag, 22. September 2013

1 x Hochwasser, 1 x Hecht


Liebe Freunde der gepflegten Fischerei, da bin ich wieder mit einer Supersondermeldung!
Die Donau führt mittlerweile wieder leichtes Hochwasser und flutet unsere Altarme mit trübem, kaltem Donauwasser. Die Fische wechseln ihre Standplätze, folgen dem steigendem Wasser und die Räuber patrouillieren.  Nichts Besseres kann uns Raubfischangler passieren, ein Herbsttag wie aus dem Bilderbuch. 

Letzte Woche habe ich auswärts beim Schwarzbarschfischen (Bericht folgt) verbracht und war daher unseren Fischen eher überdrüssig, aber klar, ein Tag ohne Fischen ist nicht denkbar! Also das immer noch voll mit BASS-TACKLE beladene Auto schnell an die Hochwasser führende Donau gesteuert und motiviert die Köder gefeuert. 
An den bekannten Spots gleich mal vorbei zu den unter Wasser stehenden Büschen und Bäumen und siehe da, ein mächtiger Biss, ein Wasserschwall und AUS…..F.U.C.K! Das wäre DER FISCH gewesen. Ein paar Würfe nachgelegt und es kam wie erwartet…das Comeback, brutalster Biss und dieses mal konnte ich den Riesen haken. Ich rechne bei diesen Wasserverhältnissen immer mit Welsen und fischte daher eine SHIMANO Calcutta 401TE, eine amtliche Waffe gemeinsam mit meiner brettharten Swimbait Rute.
Fluchten die ich schon lange nicht mehr erlebt habe, absolute Madness, was für ein Fisch ist das denn bitte??? Da kommt er, der erste Blickkontakt, weiche Knie, jetzt nur keinen Fehler machen! Nach einer zünftigen Handlandung sah ich ihn in voller Pracht, ein HECHT, kein normaler Hecht, sondern DER HECHT, Geilheit pur, ein einziger Muskel, echte Kraft, mörderisch im wahrsten Sinne des Wortes! 


Obligatorisches Shooting, Messen und dann wieder zurück in die Donau. Einmal noch das Wasser zerrissen bei der Verabschiedung, ich hoffe wir sehen uns wieder!
Der Meter ist wieder einmal gefallen :D …made my day!

Ciao LUKE
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Dienstag, 10. September 2013

DAS ECHTE


Endlich Urlaub, drei Wochen im Hochsommer, das erste mal seit Jahren länger als ein paar Tage am Stück frei. Die Donau glasklar, der Pegel ist am Minimalstand, kein Regen in Sicht und kein Fischkontakt im Rückstau, Zeit den anglerischen Horizont zu erweitern, über den Tellerrand zu blicken und das Revier neu kennen zu lernen.
Klar kann man immer die selben Hotspots befischen, Hafeneinfahrten, mündende Fischtreppen, stadtbekannte Buchten wo man mittlerweile Platzkarten benötigt um vor Anker gehen zu dürfen, Altarme die von Kochtopfanglern und Birkenstock Stadtindianer nur so wimmeln, auch wird man dort ab und an eine Flosse sehen aber mal ganz ehrlich, DAS ECHTE ist das nicht. 
So habe ich ein paar neue Spots weit unterhalb des Kraftwerks, wo die Strömung richtig stark ist aufgetan, und mir bei fast 38 Grad im Schatten und angenehmen 24 Grad Wassertemperatur jeden unerforschten Meter ganz genau angesehen und siehe da, fast an der Reviergrenze ist der letzte unerforschte Spot, die Jungfrau, unbefischt weil ungute Unterströmungen mit vielen Hängern und zu weit für die bequemen „Kofferraumpracker“ und sparsamen Lausbuben ;) .
Der erste Wurf war vielversprechend, Zander, der zweite Wurf !SHIT! abgebeutelt, so ging es fast eine Stunde lang dahin, Fisch auf Fisch, darunter viele Wolgazander über die ich mich mittlerweile richtig freuen kann weil immer Action an der Rute herrscht. Besser als XBOX, PC Games und Co., nämlich DAS ECHTE.


 Rund um diesen Platz lauter gute Fische auch mein bester Donauzander heuer, der mir richtig Angst machte als ich ihn das erste mal in seinen Ausmaßen sah. Ein Traumfisch/Lebensfisch auf alle Fälle.


Gleich am nächsten Tag die Dreingabe noch einmal so ein Fettling, nicht ganz so groß aber immerhin auch sehr kapital. 


 Alle Fische freilich wieder releast. Glaubt es mir wenn ich euch sage, der Herbst kann kommen! 

Ciao LUKE
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