Freitag, 16. März 2012

Saisonstart 2012

Jeder Tackleverrückte Baitcastjunkie sehnt sich danach….die ersten Würfe mit dem über den Winter mühsam zusammengekauften Tackle.
Nachdem die Donau nach dem heurigen Winter teilweise stark zugefroren war, freut es mich umso mehr jetzt wieder eine riesige Wasserwüste vorzufinden. Von Leben kann allerdings noch keine Spur sein, Aktivität gleich NULL.
Trotzdem und gerade jetzt kann man beim Finesse-Zanderjiggen mächtig erfolgreich sein. Das Motto lautet „SO LEICHT WIE MÖGLICH“ über dem Grund.
Die Spots sind bekannt, die Struktur hat sich über den Winter nur wenig verändert, erster Wurf….BÄMMM….Weltklassedrill und feiner, erster Zander 2012 YESSSSSSS!!


So kann die Saison beginnen und ich bin überzeugt es wird nicht der letzte Zander für heuer gewesen sein.
Ich freue mich auf eine tolle Saison mit vielen räuberischen Zander, Schied, Schwarz(barschen) und ggf. Hechten.


Cheers LUKE


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Mittwoch, 7. Dezember 2011

How to...Zanderfeedern am PO

Der Zander ist am Po schwer im Kommen! Man kann ihm das ganze Jahr über auf die Stacheln rücken und kapitalste Exemplare überlisten und findet sie in den ruhigeren Rückströmungen, überstehenden Bäumen und Büschen und Steinpackungen.

Man kann den Glasaugen mit allen erdenklichen Methoden zu Leibe rücken. Der angesagteste Weg ist momentan die FIREBALL-Montage, dabei wird eine Art Jigkopf mit zusätzlichen Drillingen am Köderfisch befestigt und grundnahe angeboten, dabei knallen auch immer wieder kapitale Waller auf die Köder weshalb man das Tackle nicht zu leicht wählen sollte.

Meine Lieblingsmethode ist allerdings die mittelschwere Feederrute mit totem Köderfisch bzw. Fischfetzen am sandigen Grund. Dabei fische ich mit einer leichten Spinrolle (2500er Grösse) bespult mit 0,25 bis 0,28er Fluocarbon, einem Blei je nach Strömung, Perle, Karabiner und einem ca. 70cm langem Vorfach aus FluoCarbon um die Räuber nicht zu verschrecken. Einzelhaken der Grösse 1-4 haben sich bei meiner Fischerei bestens bewährt. Ködertechnisch setze ich auf fingerlange Köderfische oder kleine Fischfetzen.
Die Fische nehmen den Köder in der Regel ohne Scheu und man kann den Anhieb schon beim ersten Zucken der Feederspitze setzen. Der Haken sitzt in 90% der Fällen direkt im Maul.


Das Motto heisst !SUCHE DEN FISCH! - die Zandertrupps am Po sind Zugfische d.h. sie klappern ihre Spots in gewissen Zeitabständen ab um zu fressen.


Diese Methode verspricht absolute Spannung und Spass ohne Ende, besonders wenn kleinere Welse einsteigen und die Ruten zur Brechen nahe biegen.

A presto,


LUKE

Donnerstag, 20. Oktober 2011

How to... Rapfenfischen am PO

Hallo Freunde!

Wie so oft war ich auch wieder 2011 das ein oder andere mal am PO / Italien um diversen Räubern und Karpfen nachzustellen. Nun möchte ich meinen Blog dazu nutzen, euch einige Tips zum erfolgreichen Fischen an diesen schier unendlichen Wasserwüsten zu geben.

Irgend etwas raubt, DAAAAAA - schon wieder!! Alle fünf Minuten explodiert das Wasser an meiner Sandbank, können es wirklich Schwarzbarsche sein? Hier im Podelta? Nein, unmöglich, die letzten Fänge liegen schon Jahrzehnte zurück...DA, schon wieder, und nun spritzen die kleinen Brutfische so gewaltig auseinander dass sogar einige davon auf der Sandbank landen - eines steht fest - hier handelt es sich um einen Fisch der regelmässig den gleichen Spot aufsucht, MEINE CHANCE!
Schnell wird alles zusammengesucht, meine 3-teilige G.LOOMIS wirg an meine Daiwa Pixy geschraubt welche mit 6 lbs FluoCarbon befüllt ist.
Beim ersten Blick in die Köderbox fällt mir gleich ein kleiner Surfbait von YoZuri ins Auge, nämlich das BananaBoat ;) ! Ein Wurf folgt auf den anderen und der Köder zieht verführerische Bahnen an der Wasseroberfläche, aber wo bleibt der ersehnte Biss?
DA! Eine mächtige Bugwelle folgt meinem Köder und schon schiesst der Fisch in voller Länge aus dem Wasser! ANHIEB...und DER SITZT! Der Fisch schiesst mehrere Male aus dem Wasser und schüttelt den Kopf als gäbe es kein Morgen. Langsam aber sicher gewinne ich in der relativ starken Strömung Meter um Meter und da ist er, in voller Pracht - mein Waterloo - ein Prachtexemplar von einem italienischen Schied.


Als Köder haben sich helle Surfbaits ala YoZuri BananaBoat oder kleine flachlaufende Cranks bestens bewährt, auch kleine Softjerks ala Berkley Gulp laufen sehr gut. Schnurtechnisch setze ich auf sehr dünne FC, meistens reichen 6 lbs.
Also wenn ihr das nächste mal am grossen Fluss unterwegs seit, Castingcombo nicht vergessen, es zahlt sich aus!

Ci sentiamo,

LUKE

Freitag, 12. August 2011

Kleinsee(nsucht)

Kärnten, Sonne, 40 Grad im Schatten, Schwarzbarsche auf Sicht - YEAHH!!


Kleine Hechte störten die Show !!





Viele Fische aus diesem See sind leider verletzt.



Ciao LUKE

Auf der Jagd nach Alfredo Bass!




Jawohl - die Jagd ist eröffnet !!



Endlich vier Tage abgebogen um einen schnellen Kurzurlaub an der Adria in Angriff zu nehmen. Klare Sache, die Castingruten im Kofferraum, die Tatorte bekannt.


Aufgrund der extremen Hitze verbrachte ich nur sehr wenig Zeit am Wasser, diese wurde aber sinnvoll genutzt.

Der Bringer dieses Trips waren eindeutig Senko Würmer, wackystyle montiert.


Crawbaits wurden auch gierig inhalliert.



Das italienische Bassboat :)



Die richtigen Fettmamas blieben im Wasser jedoch bissen etliche halbstarke Grossmäuler.



Komme heuer sicherlich noch ein-, zweimal zur Nachkontrolle ;) .








Ci sentimo, LUKE


Donnerstag, 12. Mai 2011

...und es gibt sie doch!!




... die Donaulegenden, der Grund warum man tage- und nächtelang am grossen Fluss sitzt und sich stundenlang mit Gedanken über Futtertaktik, Spotwahl und Wasserpegel quält. Dieses mal wurde mit dem Boot “gestalkt” und vielversprechende Spots getestet.

Klares Wasser, niedriger Pegel, Fischaktivität, alles passte diesesmal und es krachte gewaltig – 23 Kilo reine Kraft zeigte die RuebenHeathon Waage – DER LEBENSFISCH – meine Gedanken: “so schnell werde ich so ein Monster aus der wilden Donau nicht mehr zu Gesicht bekommen :(“

Augen auf, Ruten raus und schwer am Gas bleiben!!

Mittwoch, 1. Dezember 2010

ITALIA - TI AMO !!!

Dezember – es schneit und die sonnigen, warmen Tage sind für heuer gezählt. Der Winter ist wieder einmal viel zu schnell gekommen und die Fische, man merkte es schon in den letzten Wochen, reduzierten die Nahrungsaufnahme auf ein Minimum.




Umso kälter die gegenwärtigen Tage, umso heisser und aktionsgeladener waren meine Tage im Jahr 2010 in Italien. Seit meinem letzten Fishingtrip sind wieder einmal ein paar Tage vergangen und ich habe ein paar fette Schwarzbarsche mehr auf meiner Liste :).



Dieses mal waren der JIG und der SENKO Wurm die Bringer, ich habe wieder einmal “Honeyholes” gefunden an denen ich pro Tag durchschnittlich 30 Barsche aus dem Gehölz befreien konnte und somit einen unfassbaren Tagesdurchschnitt hingelegt habe – damit wäre ich bei jeder Trophy unsterblich gewesen. Aber nachdem freies Fischen angesagt war, stand der Spass im Vordergrund.


Verwunderlich ist für mich immer der vorhandene Fischreichtum in diesen doch recht kleinen Kanälen die vermehrt der Bewässerung der umgelegenen Felder dienen.



Die meisten Bisse bekam ich ufernah direkt in den Wasserpflanzen, aber auch der ein oder andere Topwaterfisch war dabei, ohne Frage ist der September für mich die beste Zeit um den Grossmäulern nachzustellen.


Fakt ist, ich kann es nicht mehr erwarten bis das Eis und Schnee weg ist um wieder gen Süden zu reisen und die geputzten Ruten und Rollen wieder auszulüften. Möglicherweise zieht es mich im Winter ein paar Tage nach Sardinien, dort gibt es einen riesigen See welcher nicht zufriert und einen enormen Bestand an kapitalen Schwarzbarschen beherbergt. Allerdings ohne Bellyboot keine Chance!!
Man darf gespannt sein.

Ci sentiamo – die italienische Aussenstelle

LUCA